Logbuch # 1 / 2019

Alla fine della strada

Das war’s? Das war’s! Langsam schließt sich die Tür des Studienbüro-Containers am Prinzregentenufer. Zwei mal 71 druckfrische Seiten wurden mit Eingangsstempel 4. Februar 2019 versehen. Den Ballast der Ungewissheit muss ich aber wieder mitnehmen, denn bis die Arbeit korrigiert ist, dauert es ja ein paar Wochen.

BA

„MOTORRAD“ im Spiegel des 20. Jahrhundert. Auf 60 Textseiten.

Komisch ist der Heimweg trotzdem, denn es ist das erste Mal, dass es nichts mehr zu tun gibt. Nicht in diesem und nicht im nächsten Semester. Vorbei, zumindest fast. Die letzte der drei Klausuren war am 1. Februar. Verfügbare Lernzeit: effektiv drei Stunden. Hat trotzdem für 1,7 gereicht. Damit endet das merkwürdigste Semester des ganzen Studiums, das schnell vorbei, eine ziemliche Solo-Nummer war und sich nur um diesen Tag gedreht hat, an dem man 40 bis 60 Seiten mit 70 000 bis 110 000 Zeichen abgibt.

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Mit genug Motivation geht alles.

Mit der hoffentlich erfolgreichen Bachelorarbeit enden auch sieben Semester und dreieinhalb Jahre Studium. Das war nicht immer einfach, und das lag nicht nur an „Simulationstechnik“, „Patentrecht“ oder den letzten Guerillakämpfen an der Mathefront. Trotzdem war das Studium wohl die beste Entscheidung überhaupt. Ich sehe mich jetzt noch planlos im Büro mit dem blauen Linoleumboden herumstehen, an der Tür ein Schild: „Ohne rosa Formular kein Passierschein A 38!“ Gegen das Gefühl der Verblödung halfen ein Termin beim Berufsförderungsdienst und ein roter Flyer des „Telekolleg“. Aber Fachabi allein ist noch keine Perspektive. Soziale Arbeit – Maschinenbau – BWL. So die Qual der Wahl an den meisten Hochschulen. Bis mit „Technische Redaktion“ an der FH München Plan A entstand und „Technikjournalismus / Technik-PR“ an der TH Nürnberg ein Plan B. Im Nachhinein sollte ich dem Absageschreiben der Hochschule München dankbar sein.

Das nun entstehende Vakuum fülle ich mit organisatorischem Kram, etwa der Ummeldung sämtlicher Versicherungen, Wechsel der Krankenkasse (endlich mal wie alle anderen sein!), Umzug vom Wohnheim nach Freising nach Stuttgart.

Back for good

Die Xchallenge ist bereits aus dem Winterschlaf erwacht, mit neuer Schwinge und frischem Kettensatz ging es zur Tankstelle. Endlich mal wieder für 9 Euro volltanken. Ein Angebot über ein Endurowochenende vom MOTORRAD action team schafft neue Notwendigkeiten für die unendliche Geschichte der richtigen Reifenwahl. Aktueller Favorit: Mitas E-09.

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Samstag, 16. Februar, 11 °

Während ich also nun jenseits der Bahncard 50 wieder teilmotorisiert bin, bleibt die GS noch im Hangar. Sie hat zwar schon neue Hebel verpasst bekommen (leider nicht von mir), wird aber in den nächsten Wochen noch mit LED-Blinkern und den vielfach angekündigten Mitas-Reifen ausgestattet. Und irgendwann, vor oder nach dem Umzug, steht auch schon wieder der erste Ölwechsel an.

Speichenradio?

Da die erste Podcast-Produktion Spaß gemacht hat und ich aktuell mehr Ideen als Zeit dafür habe, werde ich zumindest ein paar weitere Folgen aufnehmen. Kann ja nur besser werden. Daher gibt es im Menü auch eine neue Seite, unter der die Folgen abrufbar sind. Auch die Startseite mit den Blogeinträgen werde ich bald durch eine statische Seite ersetzen, u.a. weil die Kommentare nicht mehr zu den kommentierten Einträgen passen.

Einen Gruß aus Südamerika…

… erhielt ich bereits im Dezember von Walter Szukalsky, der 2017 meine G 650 Sertao übernahm und sie u.a. mit dem größeren Tank der 650 Dakar ausrüstete. Da hat das Weltreisemuli doch noch etwas von der Welt gesehen, so muss das sein.

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2 Gedanken zu “Logbuch # 1 / 2019

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