Logbuch # 6 / 2018

Viele Wege führen…

… zum Motorrad fahren. Mittlerweile durfte ich so ziemlich die gesamte Bandbreite kennenlernen. Von der 130 Kilo 125er bis zur 7-Zentner-Harley. Wodurch sich mal wieder die goldene Mitte herauskristallisiert hat, zumindest für mich: Einzylinder um 150 Kilogramm, mit Leistungen um 50 PS. Aktuelles Beispiel gefällig? Die designlastige Schwedeninvasion aus Mattighofen: Husqvarna Vitpilen und Svartpilen. 401. Mehr dazu in der MOTORRAD 15…

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Svartpilen 401

Was jedoch nicht heißt, dass größere Motorräder nicht auch ihre Reize haben. Nach wie vor schwebt mir eine F 800 GS Adventure als Vernunft-Reisedampfer für Reisen zu zweit vor. Ab und zu schweife ich gedanklich sogar zur luftgekühlten 1200er GS oder zu KTM 1090 Adventure ab. Bis mich das bodenständige Wesen, der Paralleltwin mit Boxersound, die Lackierung in Sandrover-Matt und das 21-Zoll-Vorderrad wieder zu mobile.de treibt. Dass nun immer mehr 800er GS für erreichbare, vierstellige Beträge zu haben sind, macht die Sache nicht einfacher…

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Vielleicht kein klassisches Traum-Motorrad. Hat trotzdem einen besonderen Charme

Update:
Oh well… so viel dazu. Mehr darüber im nächsten Journal…

platzhalterk25

Erste Maßnahme: Weg mit dem Schwermetall

Case Closed: Die Mysterien des Trockensumpfs

Do-It-Yourself-Ölwechsel Nummer 2. Mal 2. Gute fünf Liter Altöl konnten wir Sonntag Mittag aus den beiden Eintöpfen holen. Streng nach BMW-Vorschrift. Aber es hat sich gelohnt. War der letzte Ölwechsel noch von Unsicherheit geprägt, gab die Trockensumpfschmierung der 650er-Motoren dieses mal keine Rätsel auf. Ohne größere Sauereien, ohne Ölstand jenseits der MAXXXXXXX-Markierung. Technik erschließt sich eben erst durch Handanlegen. Vorher ist sie oft ähnlich virtuell wie Smartphone-Displays. Irgendwie funktioniert es, aber man hat keine Ahnung wie genau.

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Zwei BMWs, bei Aprilia in Italien gebaut, mit Motoren aus Österreich und China

Qualifiziert lästern…

Ein paar Worte noch zur oben beschriebenen Harley. Es handelte sich um eine, nach Harley-Maßstäben, dezente Heritage Classic. Die durchaus Spaß macht, wenn sie erstmal rollt. Motor starten und Gänge einlegen hat wirklich Unterhaltungswert. Nicht nur akustisch. Das ist Schwermetall und Maschinenbau, da ist Harley wirklich konsequent. Trotzdem ist allein schon das Leergewicht von über 300 Kilogramm nicht mein Fall. Je langsamer das Tempo, umso größer die Angst vor einem peinlichen Umfaller. Auch der Parkplatz will gut ausgesucht sein. Alles Argumente, die für mich schon mal konträr zur Idee eines Motorrads sind. Allerdings wird hier gerne mit europäischem Maß gemessen, was für diese Motorräder -ganz neutral- nicht angemessen ist. Zwar sind es auch in Amerika über 660 Pfund, die dort genauso schwer wiegen, aber auf amerikanischen Straßen kommen die Stärken der Motorräder sicherlich viel mehr zur Geltung. Versöhnliche Worte also, zum Ende diesen Monats… Leben und leben lassen.

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Gleich auf Tauchfahrt

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