Logbuch # 7 / 2017

Achievement unlocked

Der Wasseranteil steigt. Die Farbe wechselt langsam zu unappetitlich… es war echt an der Zeit, die Bremsflüssigkeit zu wechseln. Bei der Xchallenge trotz ABS ohne besondere Hardware machbar. Da ich scheinbar auch etwas Luft in der Leitung hatte, freue ich mich nun wieder über einen knackigen Druckpunkt. Wieder was gelernt und selber gemacht! Die nächste Do-it-yourself-Aktion dürfte damit das Prüfen des Ventilspiels werden. Wollte ich ja eigentlich schon bei der Sertao selbst machen. Bei der X habe ich allerdings noch etwa 2000 Kilometer Zeit. Dürfte, genauso wie der Bremsen-Service, jede Menge Geld sparen.

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Keine Urinprobe, DOT4

Kamerapraxis

Geld, dass man wunderbar in andere Konsumgüter investieren kann. Meine neue Spiegelreflex (Nikon D5300) ist, wie man wahrscheinlich beim obigen Bild nicht erkennen kann, bereits im vollen Einsatz. Obwohl mich der Kamerakurs im letzten Semester nicht so gereizt hat, bin ich seit spätestens seit diesem Semester (und dem Wahlfach Bild- und Lichtgestaltung) angefixt und probiere alles mögliche mit allen möglichen Einstellungen zu fotografieren. Gerade auf künftigen Reisen erhoffe ich mir wesentlich bessere Bilder. Auch bildgestalterisch bin ich bereits jetzt um einiges weiter als vor ein paar Monaten. Bilde ich mir zumindest ein.

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Mit meinen bisherigen Kameras eine undenkbare Aufnahme

Der Trend zum Zweitmotorrad

Das Fatale an einem vollgestopften Wintersemester: Je weniger Zeit ich auf der Sitzbank verbringe, desto mehr Gedanken mache ich mir über andere Ausrüstung und andere Sitzbänke… von anderen Motorrädern… Und damit zum Wenn-ich-im-Lotto-gewinne-Motorrad des Monats Dezember:

Die F 800 GS Adventure… schwer, optisch und gewichtstechnisch hecklastig, kein Boxer… aber für mich ein traumhaftes Vernunft-Motorrad für Touren, die hauptsächlich auf Asphalt statt finden. Also ehrlicherweise quasi 98% meiner Touren. Schuld daran sind nicht nur meine Probefahrten 2014 oder meine Enduropark-Erfahrungen mit der schlankeren Standard 800er GS, sondern vor allem das folgende, nicht ganz konventionelle Review. Youtube-Kommentar: Still a better love story than Twilight…

Damit einhergehend meine ganz klare Empfehlung für diesen tollen Youtube-Kanal! Aber realistischerweise beschränke ich mich auf die wesentlich günstigere Verfeinerung meines blau-weißen Mulis. Mein Auspuff befindet sich zur professionellen Ausdengelung bei Hattech und aus Amerika dürfte bald mein Trail Stand eintrudeln. Hauptständer? Nein danke. Nur bei einer F 800 GSA.

Wenn ihr mal in Nürnberg seid…

Seitdem ich für einen Artikel über den grünen Elefanten (die KS601) recherchiere, bin ich mehr und mehr Fan dieser Marke. Im Nürnberger Museum für Industriekultur stehen sich einige Dutzend Maschinen die Reifen und Stollenreifen platt. Zusammen mit einigen deutschen Triumphs, Feuerwehr-Gespannen, Victorias, Hercules und was die einst große Nürnberger Motorradindustrie noch so zu bieten hatte. Schade, dass davon keine einzige Marke überlebt hat. Von dubiosen Rechten am Namen (ähnlich Grundig) abgesehen natürlich… jedenfalls auch hier: Klare Empfehlung das Museum bei Gelegenheit zu besuchen. Denn bei einem „Museum Industriekultur“ vermutet man ja nicht unbedingt, so viele alte Zweiräder zu Gesicht zu bekommen.

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Mittelpunkt meiner aktuellen Recherche: Die Zündapp KS601

Ich wünsche allen Lesern eine ruhige Adventszeit, schöne Feiertage und erholsame Bastelabende in der hoffentlich beheizten Garage. 🙂

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