Von Klimbim und Tineff

Ja ich geb’s zu, ich blättere gerne in Zubehörkatalogen. Ab und zu landet auch etwas davon an meinem Motorrad. Auch die Fantasie (und der Erfolg) der Zubehörhersteller scheint nach wie vor ungebrochen zu sein. Ein paar Gedanken eines teilweise Geläuterten.

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Oh, da könnte noch ein Kofferträger dran

Die Krux dabei ist nicht nur das zusätzliche Gewicht, das man sich meist ans Moped schraubt. Die wirkliche Krux ist, dass Schutzteile in vielen Fällen trotzdem nutzlos sind. Oder die auftretenden Kräfte einfach umleiten, wie z.B. an meinen dann verbogenen Lenker an der Sertao. Abgesehen davon erschwert vieles den Zugang. Einfache Wartungsarbeiten (Ölwechsel, Luftfilter) dauern dann viel länger als nötig.

Touratech, Wunderlich und Co. hingegen verkaufen das Gefühl von Sicherheit, ja beinahe so, als wären Motorräder im Serienzustand reine Dekoobjekte. Fahren? Nur auf eigene Gefahr! Bei Nacht ohne Zusatzscheinwerfer? Verrückt! Hoffentlich ist der Scheinwerfer dann zumindest vor Steinschlag geschützt! Das ist sehr überspitzt und einfach das (sehr erfolgreiche) Geschäft dahinter, klar. Und schließlich habe ich mich bei der Xchallenge auch für einen größeren Motorschutz und Handprotektoren mit Alu-Hinterbau entschieden. Bei meiner ersten kleinen GS habe ich auch den halben Touratech-Katalog durch die Gegend gefahren. Und würde ich meine neue, große GS ernsthaft im Gelände fahren wollen, ich würde vielleicht auch die unteren Sturzbügel dranlassen.

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Erstmal 5 Kilo Edelstahl abbauen

Die Grenze zwischen sinnvoll und sinnlos hängt eben, wie bei Motorrad, Reifen und Bekleidung immer von einer Frage ab: Was habe ich damit vor? Bei der aktuellen Suche nach kleinem, sinnvollen (…) Zubehör für die GS stieß ich allerdings auf „sehr interessante“ Angebote. Ein Aufbockgriff für 100 Euro? Für den Heckrahmen der Boxer-BMWs? Ein Schutzgitter für die Blinker? Für 25 Euro, im Satz 40 Euro? Wahnsinn. Da fällt mir direkt ein Tankstopp der Italien-Reise 2017 ein, bei dem ich schmerzlich großen Bedarf nach einem Edelstahl-Cupholder hatte. Womöglich nur noch eine Frage der Zeit.

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Wieso bietet die etablierten Zubehörhersteller keinen V2A-Cupholder an?

P.S.

Gut zusammengefasst von Holger Aue…

 

 

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